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Entstehung der Panzerjägerkompanie 110
Am 01.07.1980 wurde die Panzerjägerkompanie 110 als eine selbständige
Kompanie der Panzergrenadierbrigade 11 "Bayerwald" in Neunburg
vorm Wald aufgestellt.
Die Spuren dieser jungen Bundeswehrkompanie führen nach Murnau, zur
2. Kompanie Panzerjägerbataillon 224 in der 1. Gebiergsdivision.
Kompaniechefs waren: Hptm. Hechner und Hptm Bojatski
Kompaniefeldwebel war: HFw Schweiger.
Am 17.11.1960 wurde das 2. Panzerjägerbataillon 244 nach Regen verlegt,
in die Jägerbrigade 11 eingegliedert und in Panzerjägerkompanie
110 umbenannt.
Kompaniechefs waren:
| Maj Braun |
1960 - 1964 |
| Hptm Künzel |
1964 - 1966 |
| Hptm von Kielpinski |
1966 - 1969 |
| Hptm Bachofner |
1969 - 1971 |
| Olt Gareißen |
1970 - 1971 |
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| Kompaniefeldwebel waren: |
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| HFw Fischer |
1960 - 1964 |
| HFw Scheidler |
1964 - 1971 |
Die Ausrüstung und Bewaffnung der Einheit wechselte mehrfach.
Die genutzten Waffensysteme waren:
| Kampfpanzer M 47 |
| Schützenpanzer HS 30 mit SS 11 |
| Kanonenjagdpanzer 90 mm |
| Raketenjagdpanzer SS 11 |
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Am 18.06.1971 wurde die Panzerjägerkompanie 110 aufgelöst.
Das Personal und Material der beiden Raketenzüge (9 Raketenjagdpanzer)
wurde in die 4. Kompanie des umgegliederten Panzerjägerbataillon
114 in Neunburg vorm Wald, die 3 Kanonenzüge in das umgegliederte
2. PzJgBtl. 104 in Preimd integriert.
Das 4. PzJgBtl 114 ist dann mit ihren beiden Raketenzügen
der Grundstock der am 01.07.1980 aufgestellten Panzerjägerkompanie
110.
Geburtsstunde
der PzJgKp 110 _ Mittelbayerische Zeitung vom 03.07.1980
Zusätzlich zu der Führungsleistung und den 4 Panzerjägerzügen
Rakete wird die Kompanie mit einer eigenen Versorgungs- und Instandsetzungsleiste
ausgestattet.
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| Kompaniechefs der PzJgKp 110 von 1980 bis zur Auflösung
1997: |
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1980 - 1985 Major Kühlein
1985 - 1987 Major Wunder
1987 - 1991 Major Klocke
1991 - 1994 Major Kraken
1994 - 1996 Major Ammann
1996 - 1997 Major Schöneberg
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| Kompaniefeldwebel der PzJgKp 110 von 1980 bis zur Auflösung
1997: |
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1980 - 1981 HFw Zizelsberger
1982 - 1991 StFw Walch
1991 - 1997 HFw Hüttner
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Das Kompaniewappen
Das Wappen der Panzerjägerkompanie 110 zeigt
rot eingefärbt auf dem silbernen Herzschild eine von unten
links nach oben rechts verlaufende stilisierte Armbrust, als den
schlagkräftigen, weitreichenden Pfeil in der Faust des Brigadekommandeurs.
Die vier blauen Streifen versinnbildlichen die vier Kampfzüge,
die ihre Stärke aus den Tugenden der Panzerjägertruppe
schöpfen
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| treues
Dienen |
| Tapferkeit |
| Ritterlichkeit |
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| Die silber - blauen Farben stellen den Bezug zur bayerischen Heimat
her und die rote Umrandung des Schildes verdeutlicht die Zugehörigkeit
zur Panzergranadierbrigade 11, als der zweiten Brigade der 4. Panzergranadierdivision
Regensburg |
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| Quelle: Panzerjägerabteilung 10; 14. (Panzerjäger)
Kp IR 41; Panzerjägerkompanie 110 |
| Geschichte ausgewählter Panzerjägerkräfte in Nordbayern
1934 - 1989 |
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| Autoren: |
| Dieter Klocke , Major, Geburtsjahrgang 1953 in Westfalen |
| Hubert Hüttner, Hauptfeldwebel, Geburtsjahrgang
1953, Oberpfälzer |
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